Archiv für Juli, 2010

Forward Darlehen zur Anschlussfinanzierung

Mittwoch, 21. Juli 2010

Ein Forward-Darlehen definiert sich als ein Vorausdarlehen. Kreditverträge, die aufgeschoben wurden, können im Voraus mit aktuellen Kreditzinsen gesichert werden, auch wenn das Geld erst in einigen Monaten oder Jahren benötigt wird. Besonders im Rahmen einer Anschlussfinanzierung nach Ablauf der Zinsbindung günstige Konditionen zur Weiterfinanzierung zu generieren ist bei der Überlegung ein Forward-Darlehen in Anspruch zu nehmen zu beachten.

Auf jeden Fall schafft ein Forward-Darlehen Sicherheit für den Darlehensnehmer, da die Konditionen für die Anschlussfinanzierung in der Zukunft heute schon festgelegt werden. Gerade bei Zinsanstiegen kann der Darlehensnehmer Probleme mit der Finanzierung bekommen. Besonders für Kreditnehmer, deren finanzielle Spielräume ausgereizt sind, kann ein Forward-Darlehen eine interessante Alternative darstellen. Vom Grundsatz her handelt es sich auch beim Forward-Darlehen zur Anschlussfinanzierung um ein Hypothekendarlehen, welches je nach Höhe der Raten und Konditionen über die Jahre gesehen zurück gezahlt werden muss. Der Unterschied zum Hypothekendarlehen liegt im Zeitpunkt der Auszahlung. Beim Forward-Darlehen darf der Auszahlungstermin maximal 60 Monate in der Zukunft nach Abschluss des Darlehensvertrages liegen. Für die Bereitstellung bis zum Auszahlungstermin erhebt die Bank jedoch keine Gebühren. Erst danach werden Tilgung und Zinsen fällig.

Allerdings setzen sich die Konditionen für ein Forward-Darlehen aus Vorlaufzeit, Zinsaufschlag und den Zinsen für die Finanzierung zusammen. Je länger die Vorlaufzeit, desto höher ist der Zinsaufschlag. Einige Banken verzichten jedoch schon auf einen Zinsaufschlag, wenn die Vorlaufzeit 36 Monate nicht übersteigt. In einer Niedrigzinsphase ist der Abschluß eines Forward-Darlehens für den Darlehensnehmer zu empfehlen. Sollte nach Abschluß des Kreditvertrages der Zinssatz fallen, so ist jedoch ein Ausstieg ohne weiteres nicht möglich. In der Regel ist eine hohe Nichtabnahmeentschädigung fällig.

Leverage-Effekt bei der Finanzierung

Samstag, 17. Juli 2010

Der Leverage-Effekt, der aus dem Englischen kommt bedeutet Hebelwirkung. Der Begriff wird für Kapitalstrukturregeln bei Finanzierungen verwendet. Diese Regeln beschreiben die ideale Zusammensetzung von Fremdkapital und Eigenkapital. Dabei beschreibt der Leverage-Effekt, die abhängige Wirkung des Einsatzes von Fremdkapital bei einer Finanzierung auf die Rentabilität des eingesetzten Eigenkapitals. So tritt ein positiver Leverage-Effekt ein, wenn der Fremdkapitalzins kleiner ist als die Rentabilität des eingesetzten Gesamtkapitals. Mit Hilfe dieses Effektes erhöht sich die Rendite des Eigenkapitals bei zeitgleicher steigender Verschuldung.

Verkalkuliert man sich bei der Berechnung des Leverage-Effekts, endet die Finanzierung meist mit einem Verlust.
So zeigt sich bei einem Investitionsobjekt, dass bei einem Investtionsbetrag von 100 Euro einen Überschuß von 12 Euro abwirft, dass ein nur noch ein Fremdkapitalgerber, der sich mit ca. 10 Euro pro 100 Euro ausgeliehenen Kapitals benögtigt wird. Da Das Fremdkapitals durch das eigene Investitionsprojekt verzinst wird. D. h. es werden hier bei 100 Euro Fremdkapitaleinsatz 12 Euro als Kapitalertrag entgegengestellt, von dem man je nach Kreditvertrag aber nur 10 Euro als Zins an den Kapitalgeber abgegen muss. Es bleiben also 2 Euro, die als Gewinn zugeschlagen werden können, die somit als sogenannte Frucht des eigenen Kapitaleinsatzes wuchs.

Dieser Effekt kann aber auch zum Verlust führen. Dies ist meist der Fall wenn der Kapitalgeber auf den Erhalt seines vertragsgemäßen zustehenden Zinses beharrt, aber das eigene Investitionsobjekt nicht den erforderlichen Überschuß erwirtschaften kann. Die führt dann zum sogenannten negativen Leverage-Effekt.

Günstige Anbieter für Autokredite

Donnerstag, 15. Juli 2010

Ein Autokredit ist ein Finanzprodukt, welches von Banken und Sparkassen, sowie auch Kreditinstituten gewährt wird. Ein Autokredit dient ausschließlich zu der Finanzierung von einem Auto. Auch Kraftfahrzeuge im Allgemeinen können bei zahlreichen Anbieter mit einem Autokredit finanziert werden. Der Autokredit ist in der Regel sehr günstig und das Zinsniveau niedrig.

Die Anzahl der Anbieter im Bereich der Autokredite nimmt weiterhin zu. Nicht nur die Filialbanken bieten mittlerweile Autokredite an, auch Online-Banken, sowie auch private Kreditgeber ermöglichen Kredite für ein Auto. Momentan finden sich auf dem Markt für Autokredite zahlreiche günstige Anbieter. Einer dieser Anbieter, welcher momentan ein besonders günstiges Angebot zur Verfügung stellt, ist der Anbieter Creditplus. Der Anbieter zeichnet sich durch das günstige und zuverlässige Autokreditprodukt aus, welches mit einem sehr niedrigen Zins ab 3,59% in Verbindung steht. Der Autokredit der Creditplus Bank kann in Größenordnungen von 500bis 50000 Euro aufgenommen werden. Nicht weniger attraktiv ist jedoch auch das Angebot der Targobank. Die Targobank bietet seinen Kredit schnell und einfach an. Der Kreditbetrag muss mindestens einer Summe von 1500-50000 Euro entsprechen. Die Laufzeit kann variabel vereinbart werden. Es besteht die Möglichkeit die Laufzeit zwischen 12-84 Monaten individuell festzulegen. Der Kredit ist bereits ab einem Zins von 3,99% erhältlich.

Bereits nach 89 Tagen besteht die Möglichkeit einer einmaligen Tilgung. Ein neuer Anbieter im Bereich des Autokredits ist der private Anbieter Smava, welcher ohne Schufa-Prüfung arbeitet. Der Autokredit bei Smava kann ab einem Zinssatz von 4,25% beansprucht werden. Erwähnenswert ist hier, dass die Auszahlung innerhalb von 48 Stunden erfolgt.

Staatlichförderung für sein Eigenheimbauprojekt

Dienstag, 13. Juli 2010

Besonders in der heutigen Zeit, wo Ereignisse wie die Weltwirtschaftskrise die Vergabe von Krediten überschatten, ist es für einen zukünftigen Hausherrn eines Eigenheims wichtig, dass er die Baukosten möglichst gering halten kann. Daher ist es empfehlenswert, dass sich der Hausherr in spe für eine Variante entscheidet, mit der er seine Kosten in einem überschaubaren Rahmen halten kann. Hierbei gibt es die Möglichkeit, das Geld entweder über einen Kredit oder durch Zuschüsse vom Staat zu bekommen. Zudem gibt es die Variante der Subventionen, die dem Bauherrn materielle Vorteile verschaffen, ohne dabei irgendwelche Gegenleistungen zu fordern. Je nachdem, was für eine Sparmöglichkeit genutzt wird, kann die Summe mehr als 50.000 Euro ausmachen.

Welche Förderung vom Staat bietet sich vor allem an? Am empfehlenswerten ist das Modell Wohn-Riester, das als individuelles Förderprogramm vom Staat geschaffen wurde. Dabei bietet der Wohn-Riester für alle Nutzer neben den Zuschüssen auch noch steuerliche Vorteile, wie es beim normalen Riester der Fall ist. Dabei gibt es aber zu beachten, das der Wohn-Riester zum Bau von einem Eigenheim, derzeit nur von sehr wenigen Anbietern offeriert wird. Natürlich gibt es auch noch andere Beihilfen vom Staat, die sich dann aber in ihrer Leistung und dem Service unterscheiden, sodass es schwer werden kann, für sich die passende Förderung zu finden. Aber auch die einzelnen Länder können dem zukünftigen Hausherrn eine Hilfe beim Hausbau bieten. Diese Unterstützung orientiert sich nach den individuellen Einkommensgrenzen und stellt entsprechend die Zuschüsse und Vergünstigungen zur Verfügung.

Zwar ist es schwer aus dieser großen Auswahl die richtige und für sich passende staatliche Förderung auszuwählen, doch bietet diese viele Vorteile, die einem sehr beim Hausbau helfen können.